• Hintergrund mit Noten

Musikförderung

Instrumentenpool

Der Instrumentenpool des Landesmusikrates Hessen besteht aus guten bis sehr guten Musikinstrumenten. Diese werden an junge, förderungswürdige Talente ausgeliehen, die in Hessen ansässig sind (analog zu den Voraussetzungen bei "Jugend musiziert"). Die Leihinstrumente sollen es den jungen Instrumentalistinnen/Instrumentalisten ermöglichen, ihr schöpferisches Talent zur vollen Entfaltung zu bringen.


Zusätzlich können die Instrumente an Orchester/Institutionen verliehen werden. Hierfür muss ein schriftlicher Antrag an die Geschäftsstelle des Landesmusikrates Hessen (LMR) gerichtet werden. In besonderen Fällen trifft das Präsidium des LMR die endgültige Entscheidung.

Kontaktadresse:

Schloss Hallenburg
Gräfin-Anna-Str. 4
36110 Schlitz
Telefon 06642-911319
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Instrumentenpool des LMR Hessen
Ausleihvertrag
Ausleihordnung

Landesmusikakademie Hessen

https://landesmusikakademie-hessen.de/

Als alleiniger Gesellschafter der Hessischen Akademie für musisch-kulturelle Bildung gGmbH (Landesmusikakademie Hessen in Schlitz) fördern wir in Kooperation mit der Akademie musikalische Begegnungen und Weiterbildungen vielfältiger Art. Näheres zur Landesmusikakademie Hessen finden Sie auf der Homepage


Musikmentoren

Mehrphasige Weiterbildung für musikinteressierte Jugendliche von 15 – 19 Jahren

 

„Musikmentoren für Hessen“ bietet Jugendlichen an Schulen, Musikschulen und Vereinen die Möglichkeit, ihre musikalischen Kompetenzen für das Musizieren in Ensembles und Gruppen mit Instrumenten und/oder vokal sowie für die Leitung solcher Ensembles zu erweitern und ihre personalen Kompetenzen weiterzuentwickeln.

So qualifizieren die Jugendlichen sich für die Leitung und Betreuung von Chören, Orchestern sowie Ensembles, die sie nach Beendigung von „Musikmentoren für Hessen“ assistierend und organisierend unterstützen können.

Zielgruppe sind Jugendliche im Alter von 15 bis 19 Jahren, die Interesse an Gruppenleitung sowie assistierenden Tätigkeiten im musikalischen und musikpädagogischen Bereich bzw. bei musikalischen Veranstaltungen (Musikunterricht, Ensemble, Chor-/Orchesterproben, Konzerte usw.) haben. Weitere Voraussetzungen sind Kenntnisse auf einem Instrument oder im Gesang sowie grundlegende Kenntnisse in den Bereichen von Allgemeiner Musiklehre und Gehörbildung. Zudem sollten Erfahrungen im Ensemblemusizieren vorhanden sein.

Termine für das Schuljahr 2018/2019 (Akademiephasen):

I.   31.08.2018 – 02.09.2018
II.  16.11.2018   –   18.11.2018
III. 25.01.2019 – 27.01.2019
IV. 15.03.2019 – 17.03.2019
V.  10.05.2019 – 12.05.2019

Nähere Infos hierzu finden Sie auch unter  https://landesmusikakademie-hessen.de/musikmentoren/


Rock&Pop-Kurs

Rock & Pop Kurs

Rock & Pop-Kurs
Band-Coaching und Songwriting

01. - 04. März  2019

ZIELGRUPPE
Singer-Songwriter/Instrumentalisten im Alter von 13 bis 21 Jahren, die schon eigene Songs geschrieben haben und vokale bzw. instrumentale Fähigkeiten auf mittlerem bis fortgeschrittenem Leistungsniveau mitbringen.

BESCHREIBUNG
Du hast Spaß daran, deine Emotionen in Worte und Melodien zu packen? Du hast schon eigene Songs geschrieben und willst wissen, wie du deinen Ideen den letzten Schliff geben kannst? Du möchtest nicht nur covern, sondern hast Spaß daran, deine Fähigkeiten in neuen Songs einzubringen und zu lernen, wie man erste Ideen in einer Band in fertige Songs umsetzt? Du möchtest Teil einer Band sein?
Im Rock&Pop-Kurs bekommst Du die Gelegenheit, an vier Tagen intensiv an einem eigenen Song/in einer Band zu arbeiten. Ein professionelles Dozententeam arbeitet mit dir an deinen Ideen, coacht dich in der Band und nimmt mit den Teilnehmenden im Studio auf. Zusätzlich werden Gesangs- und Instrumentalunterricht sowie weitere Workshops angeboten. Abendliche, freie Jam-Sessions geben euch die Möglichkeit, zu improvisieren und euch besser kennenzulernen.

 

        

Wann und wo

Kursbeginn:    01. - 04. März  2019

Öffentliches Teilnehmerkonzert: 4. März 2019 - 17.00 Uhr

Der Unterricht findet in der Landesmusikakademie Hessen, Schloss Hallenburg, Gräfin-Anna-Str. 4, 36110 Schlitz statt. Die Unterbringung und Verpflegung erfolgt im Gästehaus der Landesmusikakademie. Während des Kurses werden rund um die Uhr Betreuer als Ansprechpartner vor Ort sein.

Weitere Informationen: Landesmusikakademie Hessen, Schloss Hallenburg, Gräfin-Anna-Str. 4, 36110 Schlitz, 06642-91130, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, www.landesmusikakademie-hessen.de



Musikland Hessen

Hessen klingt in der Landesmusikakademie

Aktionstag 2020 von hr2-kultur: Musikland Hessen – Ein Tag für die Musik

Nach dem erfolgreichen Auftakt 2018 wird es in Kooperation mit dem Hessische Rundfunk am Sonntag, 10. Mai 2020 wieder die Aktion  "Musikland Hessen - Ein Tag für die Musik“ geben.

Unter dem Motto „Musikalische Entdeckungsreisen“ sollen am 10. Mai 2020 vor allem hessische Komponisten/innen und ihre Werke im Mittelpunkt stehen. Wir freuen uns wieder über viele begeisterte Teilnehmer mit anregenden Konzertprogrammen. Nähre Informationen hierzu finden Sie auf der Internetseite des hr:

https://www.hr2.de/musik/musikland/tag-fuer-die-musik/index.html

Im November 2019 wird dazu das entsprechende Online-Formular auf der Seite von hr2-kultur „Musikland Hessen“ freigeschaltet.

Aktionstag 2018

„Musikland Hessen - Ein Tag für die Musik“ – unter diesem Label wurde am 06. Mai 2018 zum ersten Mal ein hessenweiter Aktionstag von hr2-kultur, dem Kulturradio des Hessischen Rundfunks, ins Leben gerufen. In bunt gemischten Veranstaltungen zeigten musikfördernde Institutionen, Archive, Initiativen und Vereine in zahlreichen hessischen Städten und Gemeinden wie vielfältig das Bundesland klingt. Mit dabei und unterstützt maßgeblich durch den Landesmusikrat Hessen e.V. und die Landesmusikakademie Hessen, die sich speziell für diesen Tag etwas ganz Besonderes ausgedacht haben.

Aktionstag von hr2-kultur: Musikland Hessen –  Ein Tag für die Musik 

Landesjugendzupforchester Hessen. Bild-Quelle:Merz Fotografie (seit 1869)

Link: https://www.hr2.de/musik/musikland/tag-fuer-die-musik/index.html

Pressebericht: Download

Musikland Hessen – Ein Tag für die Musik findet alle 2 Jahre statt.

Musikförderung

Der Landesmusikrat Hessen e. V. bietet neben der Jugendförderung auch versierten Amateurmusikern vielfältige Angebote zu Aus- und Weiterbildung an. Hier arbeiten wir auch in enger Kooperation mit der Landesmusikakademie Hessen zusammen. Wir bieten finanzielle Förderung für qualifizierte Leiter von Kinder- und Jugendchören und –orchestern. Der Landesmusikrat verfügt über einen Instrumentenpool und verleiht Instrumente an begabte Jugendliche und zur Unterstützung von Amateur-Orchestern.

Netzwerk

Hier finden Sie nützliche Informationen und Links zu Konzerten, Wettbewerben und Veranstaltungen unserer Mitglieder und Partner im Netzwerk "Musik".


hr4-Chorwettbewerb

Der Hessische Rundfunkt veranstaltet auch in diesem Jahr wieder einen Chorwettbewerb. Wir möchten dieses Projekt unterstützen und geben Ihnen hierzu die Informationen weiter.

Die Chöre können sich über das Bewerbungsformular auf hr4.de bewerben: https://www.hr4.de/themen/choraktion/anmeldung-hr4-chorwettbewerb,bewerbung-chorwettbewerb-100.html

Auf  Facebook-Seite des Hessischen Rundfunks finden Sie außerdem ein kleines Promo-Video: https://www.facebook.com/hr4/videos/406382416595938/  Dieses darf gerne geteilt werden.

Nähere Infos zum Wettbewerb finden Sie  im folgenden Pressetext:

Presseinformation hr4 vom25. Februar 2019

Sie engagieren sich vor ihrer eigenen Haustür, sie berühren die Herzen ihres Publikums, und sie verbindet vor allem eines: die Freude am gemeinsamen Singen! Auch im dritten hr4-Chorwettbewerb „Singt Euren Song“ können Hessens Chöre wieder zeigen, wie sie sich mit Herz, Hand und Stimme engagieren, bei sich zu Hause, in ihrer Region. hr4 möchte wissen, was eine echte Chorfamilie ausmacht, und ruft bis zum 25. März auf, mitzumachen. Jeder Chor, der sich bewirbt, wird auf hr4.de vorgestellt.

Finale auf dem Hessentag
Und dann steigt die Spannung wieder: Die hr-Jury von „Singt Euren Song“ wählt unter den Einsendungen 15 Chöre für den Vorentscheid aus. Über diese 15 stimmen von Mitte Mai an die hr4-Hörer in einem großen Online-Voting ab. Die drei Chöre mit den meisten Stimmen dürfen sich bei der großen Show am Samstag, 15. Juni, auf dem Hessentag in Bad Hersfeld präsentieren. Das Finale vor großem Publikum gibt es live in hr4, auf der hr4-Facebookseite und im hr-fernsehen.

Mit Herz, Hand und Stimme
Jury-Mitglieder sind diesmal „hallo hessen“-Moderatorin Andrea Ballschuh, Frank Lauber (Musikchef hr-fernsehen) und Manfred Staiger (Musikchef hr4). „Für uns zählt neben eurer Stimme vor allem Herz und Hand. Genauso wichtig wie der Gesang seid ihr – die Chorfamilie“, sagt Jury-Vorsitzender Manfred Staiger. Und Andrea Ballschuh ruft auf: „Erzählt uns Erlebnisse, die euch als Chor zusammengeschweißt haben. Was habt ihr schon gemeinsam erlebt, was macht euch als Chor aus? Mit welchen Liedern macht ihr die Menschen glücklich?“ Ganz gleich, ob Männer-, Frauen-, Kinder- oder gemischter Chor – hr4 lädt sie alle herzlich ein, mitzumachen.

Mitmachen ist ganz einfach
Alle Informationen zum Mitmachen stehen auf www.hr4.de. Wichtig beim Bewerben ist eine Gesangsprobe, ob auf Deutsch oder Englisch, von „Waterloo“ bis „Atemlos“ ist alles möglich. Die Anmeldung zum Chorwettbewerb läuft bis Montag, 25. März. Per E-Mail an: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder per Post an: hr4, Stichwort: Chorwettbewerb, Wilhelmshöher Allee 347, 34131 Kassel.

Rückfragen an:
Hartmut Hoefer, hr-Pressestelle, Telefon: +49691555012, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

Herausgeber:
Hessischer Rundfunk | Pressestelle | Bertramstraße 8 | 60320 Frankfurt am Main
Tel. 069 / 155 24 82 | Fax 069 / 155 30 05 | E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Internet www.presse.hr.de | www.twitter.com/hrpresse | www.facebook.com/hessischerrundfunk
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Sendeplätze für die Laienmusik

Am 14. und 15. Februar tagten die Konferenz der Landesmusikräte und die Geschäftsführung des Deutschen Musikrats im Kölner Funkhaus. Die Präsidenten, Geschäftsführer und geladene Experten der Musikräte beschäftigten sich u.a. mit der Laienmusik bzw. Amateurmusik im öffentlich-rechtlichen Rundfunk. Vier Kurzvorträge führten in die Diskussion ein. WDR-Hörfunkdirektorin Valerie Weber und BR-Redaktionsleiter Stephan Ametsbichler entwickelten ein breites Portfolio an Sendeplätzen und -formaten, die Laienmusik in die Öffentlichkeit tragen. Mit Bedacht hatte die Konferenz Vertreter dieser beiden Sender eingeladen, die relativ viel an Engagement für die Laienmusik zu bieten haben, denn es ging weniger um Konfrontation als um die Weiterentwicklung positiver bestehender Ansätze. Neben dem WDR steht vor allem der Bayerische Rundfunk mit einer breiten Palette regelmäßiger Sendungen und Übertragungen vorbildlich dar, während es in anderen Programmen der ARD durchaus düster aussieht.

Gleichwohl steckten dann Regina van Dinther, Präsidentin des Chorverbands NRW, und Peter Stieber, Präsident des Landesmusikrats Rheinland-Pfalz, ein weitreichendes Feld von Erwartungen ab, das über das derzeit Gebotene deutlich hinausgeht. Nicht nur, dass die Laienmusikszene qualitativ sehr viel Sendefähiges zu bieten hat, steht sie auch für die kulturelle Identität des Bundeslandes, die sich im Rundfunk wiederfinden muss. Nicht zuletzt sind große Zahlen von Menschen laienmusikalisch engagiert, womit die Sender ein sehr großes Hörerpotenzial haben, auf das sie intensiver zugehen könnten.

Da goss allerdings der engagierte Stephan Ametsbichler etwas Wasser in den Wein: Nach Untersuchungen des Bayerischen Rundfunks sind es weniger die Laienmusiker selbst, die diese Sendungen hören. 82 % von ihnen kennen kaum die Sendeplätze, geschweige denn, dass sie die Folgen wirklich hören. Bleiben immerhin 18 % als Potenzial für die einzelnen Sendungen. Ametsbichler sieht diese Musik als Teil der Legitimation der öffentlichen Finanzierung des Rundfunks an.

Nach der einstündigen Diskussion beschloss die Konferenz der Landesmusikräte am zweiten Konferenztag einen öffentlichen Appell an die Intendantinnen und Intendanten der ARD.

(Etienne Emard und Robert v. Zahn)

Appell der Konferenz der Landesmusikräte an die Intendantinnen und Intendanten der öffentlich-rechtlichen Landesrundfunkanstalten in der Bundesrepublik Deutschland
Die Konferenz der Landesmusikräte fordert die Intendantinnen und Intendanten der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten in der Bundesrepublik Deutschland auf, kontinuierliche feste Sendeplätzen für die Amateurmusik zu schaffen und die dafür notwendigen personellen sowie finanziellen Ressourcen den Redaktionen zur Verfügung zu stellen.
Ziel ist eine nachhaltige Abbildung der von mehr als 14 Millionen Menschen in Deutschland praktizierten Amateurmusik. Die Landesmusikräte sowie die unter deren Dach organisierten Musikverbände und Institutionen stehen bei der inhaltlichen Ausgestaltung als Gesprächspartner in ihren jeweiligen Sendegebieten zur Verfügung.

Hintergrund
In Deutschland musizieren mehr als 14 Millionen Menschen in verschiedensten Gruppierungen der organisierten Amateurmusik. Dabei geht ihre musikalische Betätigung vom Chorgesang über die traditionelle und sinfonische Blasmusik über Jazz und Rock/Pop bis hin zur klassischen Musik. Diese Vielfalt gilt es, auch im Sinne der UNESCO-Konvention für kulturelle Vielfalt, zu erhalten.
Sowohl in ländlichen Regionen als auch in multikulturell geprägten urbanen Räumen trägt die Amateurmusik zur Stärkung der eigenen Identität und somit zur Offenheit für andere Kulturen bei.
Die öffentlich-rechtlichen Landesrundfunkanstalten haben im Gegensatz zu nationalen Medien und kommerziellen Rundfunkanbietern vor allem den Auftrag der regionalen- und Landesberichterstattung. Die Regionalität trägt zur Akzeptanz des von den Bürgerinnen und Bürgern finanzierten Mediums bei.
So bietet die kreative und innovative Darstellung der Amateurmusikszene auf festen Sendeplätzen den Anstalten die Möglichkeit, das musikalische Lebens in den Ländern abzubilden, neue Rezipienten zu gewinnen und so zur Identitätsstiftung durch den Rundfunk beizutragen.

Prof. Dr. Ulrike Liedtke (MdL), Vorsitzende der Konferenz der Landesmusikräte, Präsidentin des Landesmusikrates Brandenburg, Behlertstr. 33 A, 14467 Potsdam


Musik in die Kindertagesstätten

Am 14. und 15. Februar tagte die Konferenz der Landesmusikräte und das Präsidium des Deutschen Musikrats im Kölner Funkhaus. Am 14. Februar suchte die Konferenz der Landesmusikräte zusammen mit leitenden Persönlichkeiten des Deutschen Musikrats Lösungsansätze für das Problem, dass Musik im Alltag der Kindertagesstätten seit Jahrzehnten eine immer geringere Rolle spielt und in der Ausbildung von Erzieherinnen und Erziehern allenfalls marginalen Stellenwert hat.

Der Landesmusikrat Berlin brachte dies als Thema in die Konferenz ein und legte einen synoptischen Überblick über die Situationen in den Kindertagesstätten in den Ländern sowie über Initiativen und Netzwerke für Musik in Kindertagesstätten in den Bundesländern vor. An der Umfrage hatten sich die Landesmusikräte von Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Nordrhein-Westfalen, Hessen, Rheinland-Pfalz, Sachsen-Anhalt, Sachsen, Schleswig-Holstein und Thüringen beteiligt. Im Fokus der aus den Ländern vorgeschlagenen Maßnahmen stehen vor allem die musikalische Grundbildung und Fortbildung der Erzieherinnen und Erzieher. Wichtig sind ebenso Kooperationsmöglichkeiten der Kindertagesstätten mit Musikschulen und freien Trägern sowie die Koordinierung vorhandener Angebote.
Die Diskussion der Umfrageergebnisse in der Konferenz mündete in die Formulierung des nachstehenden Appells. In die dort skizzierten Maßnahmen werden sich die Landesmusikräte aktiv einbringen, soweit sie es nicht schon tun.

(Franziska Stoff und Robert von Zahn)
 
Musik in die Kindertagesstätten
Appell der Konferenz der Landesmusikräte vom 14. Februar 2019
Für Erzieherinnen und Erzieher ist eine verpflichtende musikalische Mindestgrundbildung in den jeweiligen Ausbildungsplänen auf Länderebene festzuschreiben, wie es bundesweit in einigen Ländern bereits der Fall ist.
Für die musikalische Grundbildung der angehenden Erzieherinnen und Erzieher sind in allen Ländern Fachkräfte der Elementaren Musikpädagogik, Fachkräfte Fachkräfte für das kindgerechte Singen und Fachkräfte für das Instrumentalspiel einzusetzen.
Für Erzieherinnen und Erzieher sollen bundesweit in allen Ländern regelmäßige Fortbildungen im Bereich Musik ermöglicht, koordiniert und durch staatliche Förderung unterstützt werden. Dies ist die Voraussetzung für die rechtzeitige Erschließung der persönlichen Musikalität.
Gleichzeitig sollen Kooperationen von Kitas mit kommunalen Musikschulen und qualifizierten freien Trägern öffentlich gefördert werden.
Die Landesmusikräte werden dies nach Kräften begleiten.
 
Begründung
Musikalische Bildung findet deutschlandweit in den wenigsten Kindertagesstätten in ausreichendem Maße statt. Nur in wenigen Bundesländern ist eine musikalische Grundbildung verpflichtend in der Ausbildung der künftigen Erzieherinnen und Erzieher vorgesehen. Fortbildungen für Erzieherinnen und Erzieher im Bereich der Musik werden nicht in ausreichendem Maße angeboten, gefördert und koordiniert. Nur vereinzelt existieren geförderte Kooperationen von Kitas mit kommunalen Musikschulen und weiteren Trägern.
Um den chancengleichen Zugang aller Kinder zur Musik und zur frühkindlichen musikalischen Entwicklung zu ermöglichen, müssen daher die skizzierten Maßnahmen ergriffen werden.

Prof. Dr. Ulrike Liedtke (MdL), Vorsitzende der Konferenz der Landesmusikräte, Präsidentin des Landesmusikrates Brandenburg, Behlertstr. 33 A, 14467 Potsdam


Konferenz der Landesmusikräte gegen politisch rechtsextreme Musik

Im Rahmen der Konferenz der Landesmusikräte und des Präsidiums des Deutschen Musikrats diskutierten die  Präsidenten und Geschäftsführer der Musikräte auch das Erstarken rechtsextremer politischer Musik in den vergangenen Jahren. Der Landesmusikrat Sachsen-Anhalt und der Bayerische Musikrat hatten das Thema in die Konferenz eingebracht.

Karin Rawe, Generalsekretärin des Bayerischen Musikrats, erläuterte, dass sich die aktuelle Musik der rechtsextremen Szene stilistisch vielfältig entwickelt hat. Zum ursprünglichen Rechtsrock seien etwa rechtsextreme Liedermacher, Nazi-Hip-Hop oder Rap hinzu gekommen. Großveranstaltungen würden oft nicht als Konzert angemeldet, sondern als politische Kundgebung mit musikalischer Umrahmung, da eine politische Veranstaltung zunächst einmal unter die Versammlungsfreiheit falle. Die  Erlöse würden u. a. für die Infrastruktur der Szene verwendet, auch für Rechtsanwaltshonorare und in den letzten Jahren vermehrt für Immobilienkäufe.

Im weiteren Verlauf nannte Karin Rawe einzelne Beispiele aus verschiedenen Ländern zu Veranstaltungen und Tagungen, die sich mit diesem Thema beschäftigt hatten. So gab es Anfang 2018 eine bemerkenswerte Tagung der Hochschule für Musik und Theater Rostock vom 19. und 20. Januar 2018 zu den Entwicklungen von Musik und Medien im Rechtsextremismus. Und der Landesmusikrat NRW veranstaltete am 3. Oktober desselben Jahres eine Tagung zu „Musik in sozialer Verantwortung“ in Essen, bei der Martina Hannack, Vorsitzende der Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien, über Musik als Vehikel extremistischer Ideologien referierte. Sie präsentierte u.a. Texte von links- und rechtsextremen Rocksongs, ohne die Bands zu nennen, und bat die Besucher, zu entscheiden, welche der linksextreme und welche der rechtsextreme Text sei – kaum jemand konnte eine sichere Zuordnung treffen.

In der anschließenden Diskussion wies auch Hermann Wilske, Präsident des Landesmusikrats Baden-Württemberg, der mehrere Seminare zu politisch extremer Musik gehalten hat, auf Ähnlichkeiten zwischen linksextremer und rechtsextremer Musik hin und warnte davor, den Blickwinkel einseitig auf eine Seite zu richten. Die Konferenzmitglieder waren sich einig, dass musikverbandliche Maßnahmen gegen politisch extreme Musik wichtig, aber schwer zu konzipieren sind. Grundlegende politische Bildung ist hierzu dringend notwendig. Neben anderen könnten die Landeszentralen für politische Bildung zu Partnern der Landesmusikräte werden. In einigen Ländern sind sie es schon.

Dr. Thomas Goppel, Präsident des Bayerischen Musikrates, betonte, wie wichtig es sei, dass auch die Musikräte sich dieses Themas annähmen, um eine Instrumentalisierung und Radikalisierung gerade junger Menschen durch den Missbrauch von Musik zu verhindern. Konsens der Konferenz bestand darin, so fasste Ulrike Liedtke, Vorsitzende der Konferenz, zusammen, dass  jede Instrumentalisierung von Musik für politisch extreme Zwecke nicht zu tolerieren ist. Die Konferenz der Landesmusikräte stehe in der Pflicht, Haltung zu zeigen und dem Missbrauch von Musik öffentlich entgegen zu wirken. Die Konferenz der Landesmusikräte und der Deutsche Musikrat erwägen, das Thema 'Musik machen – Haltung zeigen' zum Motto des Tags der Musik 2019 zu erklären.

rvz


Newsletter des Hessischen Sängerbundes und der Hessischen Chorjungend

https://www.hessischer-saengerbund.de/newsletter.html
 


 

Initiative Musik

Die Initiative Musik gGmbH ist die zentrale Fördereinrichtung für die deutsche Musikwirtschaft. Das Förder- und Exportbüro der Musikwirtschaft und Bundesregierung, unterstützt die Präsentation und Verbreitung von Musik aus Deutschland im In- und Ausland. Sie unterstützt den musikalischen Nachwuchs aus Deutschland, Musikerinnen und Musiker mit einem Migrationshintergrund sowie Livemusikclubs.

Näheres dazu finden Sie hier: http://initiative-musik.de/initiative-musik.html

 

 

Projekt "Instrument des Jahres"

Das Projekt "Instrument des Jahres" entstand im Jahr 2008 auf Initiative des Landesmusikrates Schleswig-Holstein Sabine Meyer übernahm damals die Schirmherrschaft über das von ihr meisterhaft gespielte Instrument, die Klarinette. Seither wurde den folgenden Instrumenten jeweils ein Jahr gewidmet: der Trompete (2009), dem Kontrabass (2010), der Posaune (2011), dem Fagott (2012), der Gitarre bzw. der Bağlama (2013), der Bratsche (2014), dem Horn (2015), der Harfe (2016),  der Oboe (2017) und dem Violoncello (2018).

 

Saxophon ist "Instrument des Jahres" 2019

Der Landesmusikrat Schleswig-Holstein erklärt das Saxophon zum „Instrument des Jahres“ 2019. Damit wird der Fokus auf ein verhältnismäßig junges Holzblasinstrument gerichtet, das wie kein zweites Instrument auf der Gegenseite des Akademischen, Etablierten und Bürgerlichen stand. Die diesjährige Schirmherrschaft übernimmt der Saxophonist und Präsident der Musikhochschule Lübeck Rico Gubler.

Der Belgier Adolphe Sax erfand das Saxophon im Jahre 1840; 1846 ließ er sich das neu entwickelte Instrument patentieren. Sein Ziel war es, ein Instrument zu gestalten, das vom Klang zwischen dem warmen Klarinettenklang und dem eher durchdringenden Klang der Oboe liegt. Obwohl der Korpus aus Messing ist, zählt das Instrument zu den Holzblasinstrumenten; wird es doch mit einem hölzernen Rohrblatt zum Klingen gebracht. Nach wie vor im Jazz verankert, findet sich das Saxophon aber auch in zahlreichen weiteren Genres wie der Klassik, dem Pop oder der elektronischen Musik.

Auf der Schleswig-Holsteinischen Website www.instrument-des-jahres.de werden länderübergreifend umfangreiche  Informationen zum Instrument und zu ausgewählten Veranstaltungen zusammengestellt und laufend aktualisiert.Unter dem Dach der teilnehmenden Landesmusikräte werden die zahlreichen Aktivitäten zum Projekt länderspezifisch gebündelt und so ein umfassendes Netzwerk zwischen denen entwickelt, die sich auf unterschiedliche Weise dem Saxophon verschrieben haben: Instrumentenbauer*innen, professionelle Cellist*innen und aktive Amateurmusiker*innen, Komponist*innen, Musikschüler*innen und Zuhörer*innen.

Veranstaltungen zum Instrument des Jahres

 

Saxophon-Quartett auf dem Musikmesse Festival in Frankfurt/Main

Zu Ehren des „Instrument des Jahres“ – dem Saxophon – findet im Rahmen des Musikmesse Festival in der Matthäuskirche (Frankfurt am Main) am 5. April um 19 Uhr das "4Blatt“-Konzert statt.
Dabei handelt es sich um vier Saxophonisten, die sich 2016 an der Akademie für Tonkunst in Darmstadt zusammengefunden haben.
Der Name der Gruppe erklärt sich ganz einfach – vier Künstler spielen auf vier Saxophonen. Dazu gehört unter anderem auch  Nikolai Shauchenka hervorragender 1. Preisträger im Bundeswettbewerb Jugend musiziert 2018 am Sopransaxophon. Außerdem Tabea Renz am Altsaxophon, Szymon Kowina am Tenorsaxophon und Timo Weber am Baritonsaxophon.

 

Veranstaltungen in der Landesmusikakademie Hessen

Xenon Quartett „Tanzend um die Welt“  Mehr Infos

So., 14. April | 17:00 Uhr | Gartensaal

Workshop mit dem Quartett „Vierfarben Saxophon“  Mehr Infos

So., 19. Mai | 17:00 Uhr | Konzertsaal

 

 

Kontakt in Hessen

Landesmusikrat Hessen e.V.

Beate Sondermann

Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Tel.: 06642-911320


Kontakt

Landesmusikrat Hessen e. V.

Schloss Hallenburg

Gräfin-Anna-Str. 4

36110 Schlitz

+49 6642 - 911320

+49 6642 - 911328

info@landesmusikrat-hessen.de

Der Landesmusikrat

Der Landesmusikrat Hessen ist Hauptgesellschafter der Hessischen Akademie für musisch-kulturelle Bildung gemeinnützige GmbH – Landesmusikakademie Hessen - Schloss Hallenburg in Schlitz, dem zentralen „Haus der Musik in Hessen“.

Der Landesmusikrat Hessen stellt Ihnen hier den unter Mithilfe seiner Mitglieder erarbeiteten aktuellen Musikplan für das Hessen vor. Der Musikplan gibt einen Überblick über die vielfältigen musikalischen Angebote in Hessen und soll zudem Interessierten die Möglichkeiten einer Teilhabe am musikalischen Geschehen aufzeigen. Auch als gedruckte Broschüre zu bestellen für 3,50 € Schutzgebühr per Postversand.

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