Orgeln im Porträt


Orgelreise durch das Ev. Dekanat Gießen

Die „Orgelreise durch das Ev. Dekanat Gießen“ stellt von März bis Dezember jeden Monat eine besondere Orgel in und um Gießen vor. Im „Jahr der Orgel“ möchten die Gießener Kantoren Marina Sagorski, Christoph Koerber und Cordula Scobel die „Königin der Instrumente“ in den Mittelpunkt stellen.

Mit Videos und weiteren Aktionen sollen 10 besondere Orgel in diesem Jahr einen großen Auftritt bekommen. Meist sind es kleinere Orgeln, die als Instrument, mit ihrem Klang, ihrer Bauweise oder ihrer Historie hervorstechen und bemerkenswert sind. Dekanatskantorin Cordula Scobel stellt in diesem ersten Video die Orgel der Ev. Pankratiuskapelle Gießen vor. Die Kirche als Bartningsche Notkirche und die Orgel, beide aus dem Jahr 1949, sind Kinder ihrer Zeit – aus der Not heraus entstanden, heute noch original erhalten und wichtige Orte des christlichen Glaubens- und Musiklebens in Gießen.

 

 


 

Die Rieger-Orgel der St. Katharinenkirche

Die 1990 fertiggestellte Orgel ist ein Werk der österreichischen Firma Rieger Orgelbau aus Schwarzach (Vorarlberg). Sie hat 54 Register mit mechanischer Spiel- und Registertraktur. Die Disposition berücksichtigt sowohl die Anforderungen der barocken als auch der romantischen Orgelliteratur. Die Rieger-Orgel steht auf der Empore, ihr Rückpositiv ist in die Emporenbrüstung eingelassen und ragt weit in den Kirchenraum hinein. Dadurch passt sich ihr Klang wesentlich besser an die Raumakustik an als bei ihrer Vorgängerin. Das Instrument ist deshalb heute eines der beliebtesten und meistgespielten in Frankfurt.